Katrin Herold und Judith Brucker sind die neuen SMV-Koordinatorinnen

Gepostet am Jul 26, 2018 in Unsere SMV

Eine Ära geht zu Ende- Robert Ackermann wird als SMV-Koordinator verabschiedet

“Nach 15 Jahren ist es Zeit loszulassen und die Koordination und Leitung in jüngere – und dennoch sehr erfahrene Hände zu legen.” Damit begründete Robert Ackermann seinen Schritt, sein Amt als SMV-Koordinator des Landkreises niederzulegen und es an Katrin Herold (MS Altenerding) und Judith Brucker (MS Dorfen) zu übergeben.
Seine Nachfolgerinnen ließen es sich nehmen, Ackermann in einer kleinen Feier im Kreise der SMV zu verabschieden. Die Leiterin des Staatlichen Schulamts Marion Bauer würdigte in ihrer Rede sein beeindruckendes Engagement und lobte ihn dafür, dass er viele Projekte initiiert und gemeinsam mit seinem Team umgesetzt habe. Ackermann sei sowohl das Gesicht als auch der Motor der Landkreis-SMV gewesen. Seine SMV-Tätigkeit an der Mittelschule Taufkirchen trug sehr viel dazu bei, dass seine Schule als beste Schule Deutschlands in Berlin ausgezeichnet wurde. Sein damaliger Chef Alex Bachmaier bezeichnete ihn als Glücksfall für die Schule. “Ich wollte ja eigentlich gar nicht so lange reden.”, entschuldigte sich Robert Ackermann nach seiner Rede, aber wenn man 15 Jahre lang an der Vernetzung der Landkreis-SMV gearbeitet und sie entscheidend mitgestaltet hat, hat man halt viel zu sagen. Im Januar 2003 begann der Prozess des Austausches und der Zusammenarbeit der SMVs und der Verbindungslehrer der einzelnen Schulen des Landkreises mit dem Ziel, den Status der Schülermitverantwortung zu stärken. Gemeinsame Veranstaltungen wie ein Fußballturnier wurden organisiert und eine “Anti-Mobbing-Handreichung” erstellt. 2007 wurde der Landesschülerrat in Bayern eingeführt; dies machte die Wahl eines Landkreisschülersprechers notwendig. “Die Veranstaltung “SMV Goes Music” mit Schulbands, Tanzgruppen und dem Montessori-Circus stellte einen absoluten Höhepunkt der Vernetzung dar.”, erinnerte sich Ackermann. Belohnt wurden die aktiven Schülersprecher mit Ausflügen z. B. zum Hochseilgarten am Eibsee. Seit 2013 treffen sich die Schülervertreter im Landjugendhaus Wambach immer im Oktober zu einem zweitägigen Seminar, um sich kennenzulernen, Wahlen durchzuführen und Projekte zu planen. Nachdem die Vernetzung 2012 auch auf die Bezirksebene ausgedehnt worden war, wurde auch die inhaltliche Ausrichtung verstärkt. Es hieß jetzt nicht mehr, gemeinsame Partys zu feiern, sondern gezielt auch politische Themen anzugehen. Es entstand ein gemeinsames Landkreisposter mit der Botschaft “Wir sind alle gleich!” Ackermann merkte etwas stolz an, dass die beiden Förderschulen schon zu ihrem Kreis gehört hätten, bevor Inklusion ein bedeutendes Thema war. Es folgten einige beachtenswerte Aktionen, die eine ansehnliche Spendensumme ergaben. 3091 € konnten so insgesamt an verschiedene Institutionen wie z. B. die Kinderkrebshilfe fließen. “Mein Dank gilt allen, die unser SMV-Anliegen über alle Jahre mittrugen. Vor allem gilt mein Dank allen Schülersprecherinnen und Schülersprechern, VerbindungslehrerInnen an den Mittel- und Förderschulen. Es war – und bleibt – mir eine große Ehre euch begleiten zu dürfen.”, zog Ackermann ein Fazit. Zum Dank und zur Anerkennung bekam er noch lobende Worte des Landkreischülersprechers Leon Schmidt zu hören und Geschenke überreicht. Eine Band spielte ihm zu Ehren “The last time” und “Satisfaction” von den Rolling Stones. Zufrieden kann Robert Ackermann mit seinem Wirken für die SMV sicherlich sein, und es wird nicht das letzte Mal sein, dass er sich für die SMV einsetzt, denn er wird an seiner Schule auch weiterhin für die SMV tätig sein.