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Die Ü-Klasse als gebundene Ganztagsklasse – ein Erfolgsmodell

Gepostet am Jan 10, 2018 in Allgemein

Im Schuljahr 2016/2017 gab es an unserer Schule erstmalig eine Übergangsklasse als gebundene Ganztagsklasse für die Jahrgangsstufe 6.  Übergangsklassen werden für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache angeboten, die als Quereinsteiger in das deutsche Schulsystem nur rudimentäre oder keine Deutschkenntnisse besitzen. Die Grundlage für die Übergangsklasse stellt der Lehrplan – mit dem Fach Deutsch als Zweitsprache – dar. Die Schülerinnen und Schüler werden besonders in der deutschen Sprache gefördert und bei Lernfortschritten in die entsprechende Jahrgangsstufe der Regelklasse eingegliedert.   Mit der Installation einer Übergangsklasse in die gebundene Ganztagsklasse im Schuljahr 2016/2017 konnte durch die Förderung des Europäischen Sozialfonds eine erweiterte sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung gewährleistet werden. Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien werden mit einer gezielten Förderung besser integriert, um ihre Teilhabechancen an der Gesellschaft zu erhöhen. Schule versteht sich hier als zentraler Lern- und Lebensort, den alle Kinder und Jugendlichen besuchen. Frau Gräwert, Dipl. Sozialpädagogin (FH), ist mit einer durchschnittlichen Wochenstundenzahl von 16 Stunden als Pädagogische Fachkraft für die sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in der gebundenen Ganztagesklasse zuständig. In der gebundenen Ganztagesübergangsklasse wurden im Schuljahr 2016/2017 insgesamt 26 schulpflichtige Kinder beschult. Die genaue Anzahl der Schülerinnen und Schüler änderte sich im laufenden Schuljahr aufgrund von Zu- und Wegzug, sowie dem Übertritt in Regelklassen oder auf andere Schulen, ständig. Im Schuljahr kamen hauptsächlich Schülerinnen und Schüler aus dem europäischen Ausland hinzu. Es waren insgesamt neunzehn Schüler und sieben Schülerinnen. Sie vertraten 16 Nationen – Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Brasilien, Kongo, Amerika, Griechenland, Kroatien, Serbien, Ungarn, Bulgarien, Polen, Italien, Albanien und China. Die Altersstruktur bewegte sich zwischen 11 und 14 Jahren. Viele Schülerinnen und Schüler sind starken psychischen, oft traumatischen Erfahrungen ausgesetzt und es bedarf neben der Förderung der schulischen Leistungen auch besonderer Sensibilität und wertorientierenden Maßnahmen, die an der gesamten Persönlichkeit des Schülers ansetzen. Die sozialpädagogische Betreuung ist darauf ausgerichtet, die Toleranz gegenüber Fremden zu stärken. Der Aufbau interkultureller Kompetenz bei allen Schülerinnen und Schülern sowie die kulturelle Integration durch nachhaltige Werte- und Demokratieerziehung sind die zentralen Themen. Die Arbeit mit der Zielgruppe erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, da Arbeitsinhalte immer wieder an die aktuelle Situation angepasst werden müssen. Sehr wichtig ist die Einzelfallhilfe. Sie beinhaltet • Gegenseitiges Kennenlernen und Aufbau eines Vertrauensverhältnisses • Gespräche über persönliche Ziele, Wünsche und Sorgen • Aufzeigen von Freizeitmöglichkeiten, Sportvereinen, etc. • Niedrigschwellige Hilfen und Alltagshilfen • Gespräche zur Konfliktlösung • Krisenintervention • Vermittlung an Ärzte und Fachstellen • Gemeinsamens Mittagsessen • Aufzeigen von Möglichkeiten für die Mittagspausengestaltung • Anbahnung von Kontaktaufbau zu SchülerInnen der Regelklassen Ein weiterer Schwerpunkt ist die Elternarbeit. Sie umfasst • Regelmäßige Elterngespräche • Ängste und Unsicherheiten abbauen z.B. Informationen über bayerisches Schulsystem, Lehrplan, Schwimmunterricht, etc. • Empfehlung an Eltern z.B. für Arztbesuche, Erziehungsberatungsstellen, etc. • Konkrete Hilfestellung bei individuellen Problemlagen und ggf. Weitervermittlung an entsprechende Fachstellen z.B. Hilfen zur Erziehung, Heckscher Klinik, SPZ, etc. • Unterstützung bei finanziellen und aufenthaltsrechtlichen Fragen, z.B. Essensgeldzahlung • Empfehlungen für Testungen, z.B. Schulpsychologin • Hinweise über wichtige schulinterne Abläufe – z.B. Krankmeldung des Kindes • Information über Bildungs- und Teilhabepaket Im Laufe des Schuljahres wurde viele Projekte durchgeführt. Hier eine Auswahl: • Thema Klassengemeinschaft Wir lernen uns kennen, wir nehmen uns wahr, wir sind ein Team / Gemeinsamkeiten finden – gegenseitige Akzeptanz stärken, Vorurteile und Ängste abbauen / Teamübungen „Eierfall“ und „Kugelbahn“ mit Präsentation und Reflexion / Teamspiele zum Abbau von Konflikten und zum Aufbau von Respekt / Geburtstagsritual • Thema Identität Austausch über eigene Herkunft, Lebensgeschichte, Muttersprache / Wo wohne ich in Erding – Schulweg – Wie komm ich zur Schule / Selbstreflexion – Ich mag mich, Ich mag mich nicht / Zukunftswüsche entwickeln – Ich in...

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Eindrücke von unserer stimmungsvollen Weihnachtsfeier

Gepostet am Dez 17, 2017 in Allgemein

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Sponsorenlauf erbringt einen tollen Gesamterlös

Gepostet am Dez 5, 2017 in Allgemein

Das sportliche Engagement von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften unserer Schule hat sich gelohnt. Beim Sponsorenlauf vor den Herbstferien liefen sie trotz sehr schlechtem Wetter viele Runden und erzielten dadurch einen Spendenbetrag von 2400 €. Lehrer Florian Felkel wurde vom Schiedsrichterkollegen Christian Keck von Metallbau Keck mit 250 € gesponsert, die Kreis- und Stadtsparkasse Erding-Dorfen unterstützte die Aktion mit demselben Betrag. Der Gesamterlös von 2900 € geht an den Förderverein der Mittelschule, der damit viele wichtige Projekte wie z. B. berufsvorbereitende Maßnahmen, Zuschüsse für Klassenfahrten oder den Kauf eines Kickers finanzieren kann. v. l. Christian Keck, Peter Libossek (Vorsitzender des Fördervereins), Schulleiterin Karin Rausch,...

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Unser neues Projekt „Alternatives Schulisches Angebot“ (AsA)

Gepostet am Nov 30, 2017 in Allgemein

Hier erfahren Sie, was es mit dem Projekt „AsA“ auf sich hat.

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Mit dem Blaubeerhaus zum Sieg

Gepostet am Nov 28, 2017 in Allgemein

Das Blaubeerhaus von Antonia Michaelis ist eine spannende Abenteuer-Erzählung, in der Leo und Imke, beide 10 Jahre alt, während der Sommerferien in einem heruntergekommenen Haus einem Geheimnis auf die Spur kommen. Sie finden dort auch ein Tagebuch aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Seite daraus las Laura Helm, Klasse 6a, beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels an der Mittelschule Altenerding gekonnt vor und zog damit die Zuhörer in ihren Bann. Da sie auch die Jury beim Vorlesen des Fremdtextes – eine Seite aus dem Buch Die Kellerschnüffler von Judith Le Huray – überzeugte, setzte sie sich gegen ihre Konkurrenten durch. Schulleiterin Karin Rausch gratulierte der Siegerin und überreichte ihr einen Büchergutschein für neues „Lesefutter“. Sie bedankte sich auch bei den anderen Schülerinnen und Schülern für ihre Teilnahme, die als kleine Anerkennung jeweils einen Nikolaus erhielten. Laura Helm darf die Mittelschule Altenerding beim Kreisentscheid im Frühjahr 2018 vertreten. v. l. Evan Tittel, Oliver Simo, Laura Stein, Birgit Mühlbauer (Klassenleitung 6bg), Sabrina Hertel, Michaela Kellermeier (Klassenleitung 6a), Irem Hardal, Schulleiterin Karin Rausch, sitzend: Laura...

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Sponsorenlauf für den Förderverein

Gepostet am Okt 27, 2017 in Allgemein

„Eine Runde schaffst du noch!“ Dieser freundlichen Aufmunterung durch seine Lehrerin konnte sich ein Schüler der Mittelschule Altenerding nicht widersetzen, denn mit jeder gelaufenen Runde erhöhte er den Spendenbetrag seines Sponsors. Rektorin Karin Rausch wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass der Sponsorenlauf nicht nur die Fitness jedes Einzelnen verbessern, sondern auch einem gutem Zweck dienen würde. Jeder Schüler und auch ein paar Lehrer hatten sich einen Sponsor gesucht, der pro gelaufene Runde einen gewissen Betrag spenden wird. Das Geld, das von den Schülern und den Lehrkräften erlaufen wird, geht an den Förderverein der Mittelschule Altenerding und kommt somit wieder den Schülern zugute. Er finanziert zum Beispiel die „vertiefte Berufsorientierung“, die von der Brücke Erding durchgeführt wird, und unterstützt damit viele Schüler beim Weg in eine gute Ausbildung. Außerdem wird er einen neuen Kicker für die Schule anschaffen und Schulprojekte unterstützen. Die Elternbeiratsvorsitzende Nicole Sigulla und etliche Eltern sorgten für die Verpflegung der Läufer oder halfen wie ehemalige Lehrkräfte der Schule bei der Organisation des Laufes. Die Sparkasse Erding-Dorfen spendierte Schlüsselbänder für die Laufkarten und die Privatbrauerei Schweiger sorgte mit 25 Getränkekisten dafür, dass keinem Schüler beim Laufen der Sprit ausging.  Karin Rausch und Peter Libossek, der Vorsitzende des Fördervereins,  sind gespannt darauf, welchen Gesamtbetrag der Sponsorenlauf ergeben...

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