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10-jähriges Jubiläum bei der Schülerbegegnung mit polnischen Schülern

Gepostet am Mai 17, 2018 in Allgemein

Unsere Jugend soll friedliche Zukunft Europas mitgestalten Oberbürgermeister Max Gotz ist von der Schülerbegegnung an der Mittelschule Altenerding sehr beeindruckt Polnische Schülerinnen und Schüler tanzen die Sternpolka vor dem Eingangsbereich der Mittelschule Altenerding und Oberbürgermeister Max Gotz klatscht begeistert dazu. Der Anlass ist ein ganz besonderer: Die Schülerbegegnung zwischen den Mittelschulen aus Erding und Altenerding mit den Schulen aus Mszczonów und Osuchów fand heuer zum zehnten Mal statt und das Jubiläum wurde gebührend gefeiert. Nach einem gemeinsamen Abendessen, von polnischen und deutschen Schülern gemeinsam gekocht, bedankte sich Schulleiterin Karin Rausch beim Oberbürgermeister, dass er die Schülerbegegnung möglich gemacht hat. Ihr Dank galt auch allen Mitwirkenden an der Organisation und der Durchführung: dem ehemaligen Rektor Peter Libossek, Konrektorin Renate Holzinger, dem Kollegium, den Eltern, Eva Kolenda und Malgorzata Maidl mit ihrem Team vom christlich-polnischen Verein. „Die Schüler stehen aber im Mittelpunkt. Sie haben viel Spaß miteinander und lernen sich und die andere Kultur kennen. Ihr friedliches Miteinander ist ein Zeichen gegen Nationalismus und Patriotismus.“, betonte sie in ihrer Rede und äußerte den Wunsch, dass die Kontakte über die gemeinsame Woche hinaus bestehen bleiben. Auch die Schülersprecher Julia Schindlbeck und Erijon Rudi bedankten sich und wünschten sich eine Begegnung mit viel Spaß, tollen Ausflügen und dass man sich gut versteht. Der Besuch des Aufstandsmuseums in Warschau im vergangenen Jahr war für Julia sehr eindrucksvoll und sie drückte ihre Bestürzung darüber aus, wie Deutsche mit polnischen Menschen während der Besatzung umgegangen sind. Schülerbegegnungen oder Schüleraustausch gibt es an den Erdinger Gymnasien und Realschulen schon lange, allerdings nicht an den beiden städtischen Mittelschulen. Oberbürgermeister Max Gotz schilderte kurz, wie er die Idee entwickelte, dass auch Mittelschüler an Schülerbegegnungen teilnehmen können. Da über den Altenerdinger Theaterverein bereits Kontakte zur polnischen Gemeinde Mszczonów in der Nähe von Warschau bestanden, konnte er den dortigen Bürgermeister Józef Kurek als Partner gewinnen und so fuhr 2009 zum ersten Mal eine Gruppe der Mittelschule Erding nach Polen. Ab 2011 findet die Schülerbegegnung nur noch mit Mittelschule Altenerding statt, da die polnischen Schulen eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit nur einer Partnerschule in Erding wollten. Der Oberbürgermeister zeigte sich von den Aktivitäten während der Begegnungswoche sehr beeindruckt und versprach eine weitere Unterstützung. „Ich wünsche mir ein friedliches vereintes Europa und dass die Schüler auch später noch an die gemeinsamen Wochen denken. Es ist wichtig miteinander zu reden.“ , hob Gotz hervor. Besonders würdigte er das Engagement von Eva Kolenda, die als damalige 3. Bürgermeisterin die Organisation übernahm. Gotz bezeichnete sie als Motor der Schülerbegegnung und als verbindendes Element. „Für solche Momente wie heute hat sich der weite Weg nach Erding schon gelohnt.“, äußerte sich die Schulleiterin von Osuchów, Urzula Gowin, begeistert und lud die Mittelschule Altenerding auch im Namen ihres Bürgermeisters für 2019 nach Polen ein. Anna Rusinowska, Schulleiterin in Mszczonów, las ein Grußwort von Kurek vor und überreichte Gotz ein kunstvolles Gastgeschenk, das einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Den Abschluss der beschwingten Feier bildeten zwei Chorstücke und ein Rap in beiden Sprachen zum Thema „Freundschaft“. Als eine polnisch-deutsche Musikgruppe rockte, hielt es Schüler und Lehrer nicht mehr auf ihren Plätzen und sie tanzten oder zogen im Gänsemarsch durch die Aula – und Oberbürgermeister Max Gotz klatschte wieder begeistert mit. Foto: v. l. Krzysztof Kurzepa, Urszula Gowin (Schulleiterin Osuchów), Peter Libossek, Malgorzata Maidl (Übersetzerin), Ewa Zablocka, Anna Rusinowska (Schulleiterin Mszczonów), Eva Kolenda, Renate Holzinger (Konrektorin), Karin Rausch (Rektorin), Oleksandra Hucul, OB Max...

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Informationen und Anmeldung zur Ganztagsklasse 2018

Gepostet am Feb 9, 2018 in Allgemein

Sehr geehrte Eltern,   Ihr Kind wechselt eventuell im neuen Schuljahr 2018/19 an die Mittelschule Altenerding. In diesem Elternbrief möchte ich Ihnen unser gebundenes Ganztagesangebot vorstellen.   Die Beschulung in einer gebundenen Ganztagesklasse bietet viele Vorteile:   12 zusätzliche Unterrichtsstunden bieten mehr Zeit zum Lernen und Üben und gewährleisten so eine intensive Förderung Ihres Kindes. Das Lernen in kleinen Gruppen durch Teilung der Klasse in einigen Unterrichtsstunden bietet die Chance für eine individuelle Betreuung. Die Studierzeit in der Schule ersetzt schriftliche Hausaufgaben (Ihr Kind muss keine schriftlichen Hausaufgaben zuhause mehr machen!). Wir bieten für Ihre Kinder ein Sozial- und Kommunikationstraining durch Klassenleitung und Sozialpädagogen. Außerschulisches Fachpersonal ergänzt das Angebot an einem Nachmittag pro Woche (Theaterspiel, Künstler, Erste Hilfe – Ausbildung, sportliches Angebot, usw.). Unterricht ist von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 15.45 Uhr und am Freitag von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr. Von Montag bis Donnerstag findet ein gemeinsames Mittagessen und eine anschließende Mittagspause statt.   Bei diesem Angebot wird sehr darauf geachtet, dass sich Kernfächer und praktische Fächer abwechseln (Rhythmisierung). Das Angebot der gebundenen Ganztagesschule ist grundsätzlich kostenlos. Lediglich für das Mittagessen erhebt der Träger der gebundenen Ganztagsschule einen monatlichen Beitrag von 50 Euro. Ihr Kind hat die Auswahl zwischen fleischloser Kost und Verköstigung mit Fleisch (Schweinefleisch wird nicht angeboten!).   Wir beraten Sie gerne telefonisch oder persönlich. Hinweise: Am 08.März 2018 um 18.30 Uhr findet ein Ganztages – Informationsabend an der Mittelschule Altenerding statt. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Am 27. April 2018 von 14 Uhr bis 16.30 Uhr findet ein Tag der Offenen Tür an der Mittelschule Altenerding statt.   Mit freundlichen Grüßen Karin Rausch (Rektorin)   Hier können Sie Ihr Kind anmelden: Anmeldung zur Gantagsklasse 2018 Hier der Elternbrief von oben nochmal zum Download: Elternbrief: Beschreibung der...

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Die Ü-Klasse als gebundene Ganztagsklasse – ein Erfolgsmodell

Gepostet am Jan 10, 2018 in Allgemein

Im Schuljahr 2016/2017 gab es an unserer Schule erstmalig eine Übergangsklasse als gebundene Ganztagsklasse für die Jahrgangsstufe 6.  Übergangsklassen werden für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache angeboten, die als Quereinsteiger in das deutsche Schulsystem nur rudimentäre oder keine Deutschkenntnisse besitzen. Die Grundlage für die Übergangsklasse stellt der Lehrplan – mit dem Fach Deutsch als Zweitsprache – dar. Die Schülerinnen und Schüler werden besonders in der deutschen Sprache gefördert und bei Lernfortschritten in die entsprechende Jahrgangsstufe der Regelklasse eingegliedert.   Mit der Installation einer Übergangsklasse in die gebundene Ganztagsklasse im Schuljahr 2016/2017 konnte durch die Förderung des Europäischen Sozialfonds eine erweiterte sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung gewährleistet werden. Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien werden mit einer gezielten Förderung besser integriert, um ihre Teilhabechancen an der Gesellschaft zu erhöhen. Schule versteht sich hier als zentraler Lern- und Lebensort, den alle Kinder und Jugendlichen besuchen. Frau Gräwert, Dipl. Sozialpädagogin (FH), ist mit einer durchschnittlichen Wochenstundenzahl von 16 Stunden als Pädagogische Fachkraft für die sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in der gebundenen Ganztagesklasse zuständig. In der gebundenen Ganztagesübergangsklasse wurden im Schuljahr 2016/2017 insgesamt 26 schulpflichtige Kinder beschult. Die genaue Anzahl der Schülerinnen und Schüler änderte sich im laufenden Schuljahr aufgrund von Zu- und Wegzug, sowie dem Übertritt in Regelklassen oder auf andere Schulen, ständig. Im Schuljahr kamen hauptsächlich Schülerinnen und Schüler aus dem europäischen Ausland hinzu. Es waren insgesamt neunzehn Schüler und sieben Schülerinnen. Sie vertraten 16 Nationen – Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Brasilien, Kongo, Amerika, Griechenland, Kroatien, Serbien, Ungarn, Bulgarien, Polen, Italien, Albanien und China. Die Altersstruktur bewegte sich zwischen 11 und 14 Jahren. Viele Schülerinnen und Schüler sind starken psychischen, oft traumatischen Erfahrungen ausgesetzt und es bedarf neben der Förderung der schulischen Leistungen auch besonderer Sensibilität und wertorientierenden Maßnahmen, die an der gesamten Persönlichkeit des Schülers ansetzen. Die sozialpädagogische Betreuung ist darauf ausgerichtet, die Toleranz gegenüber Fremden zu stärken. Der Aufbau interkultureller Kompetenz bei allen Schülerinnen und Schülern sowie die kulturelle Integration durch nachhaltige Werte- und Demokratieerziehung sind die zentralen Themen. Die Arbeit mit der Zielgruppe erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, da Arbeitsinhalte immer wieder an die aktuelle Situation angepasst werden müssen. Sehr wichtig ist die Einzelfallhilfe. Sie beinhaltet • Gegenseitiges Kennenlernen und Aufbau eines Vertrauensverhältnisses • Gespräche über persönliche Ziele, Wünsche und Sorgen • Aufzeigen von Freizeitmöglichkeiten, Sportvereinen, etc. • Niedrigschwellige Hilfen und Alltagshilfen • Gespräche zur Konfliktlösung • Krisenintervention • Vermittlung an Ärzte und Fachstellen • Gemeinsamens Mittagsessen • Aufzeigen von Möglichkeiten für die Mittagspausengestaltung • Anbahnung von Kontaktaufbau zu SchülerInnen der Regelklassen Ein weiterer Schwerpunkt ist die Elternarbeit. Sie umfasst • Regelmäßige Elterngespräche • Ängste und Unsicherheiten abbauen z.B. Informationen über bayerisches Schulsystem, Lehrplan, Schwimmunterricht, etc. • Empfehlung an Eltern z.B. für Arztbesuche, Erziehungsberatungsstellen, etc. • Konkrete Hilfestellung bei individuellen Problemlagen und ggf. Weitervermittlung an entsprechende Fachstellen z.B. Hilfen zur Erziehung, Heckscher Klinik, SPZ, etc. • Unterstützung bei finanziellen und aufenthaltsrechtlichen Fragen, z.B. Essensgeldzahlung • Empfehlungen für Testungen, z.B. Schulpsychologin • Hinweise über wichtige schulinterne Abläufe – z.B. Krankmeldung des Kindes • Information über Bildungs- und Teilhabepaket Im Laufe des Schuljahres wurde viele Projekte durchgeführt. Hier eine Auswahl: • Thema Klassengemeinschaft Wir lernen uns kennen, wir nehmen uns wahr, wir sind ein Team / Gemeinsamkeiten finden – gegenseitige Akzeptanz stärken, Vorurteile und Ängste abbauen / Teamübungen „Eierfall“ und „Kugelbahn“ mit Präsentation und Reflexion / Teamspiele zum Abbau von Konflikten und zum Aufbau von Respekt / Geburtstagsritual • Thema Identität Austausch über eigene Herkunft, Lebensgeschichte, Muttersprache / Wo wohne ich in Erding – Schulweg – Wie komm ich zur Schule / Selbstreflexion – Ich mag mich, Ich mag mich nicht / Zukunftswüsche entwickeln – Ich in...

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Eindrücke von unserer stimmungsvollen Weihnachtsfeier

Gepostet am Dez 17, 2017 in Allgemein

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Sponsorenlauf erbringt einen tollen Gesamterlös

Gepostet am Dez 5, 2017 in Allgemein

Das sportliche Engagement von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften unserer Schule hat sich gelohnt. Beim Sponsorenlauf vor den Herbstferien liefen sie trotz sehr schlechtem Wetter viele Runden und erzielten dadurch einen Spendenbetrag von 2400 €. Lehrer Florian Felkel wurde vom Schiedsrichterkollegen Christian Keck von Metallbau Keck mit 250 € gesponsert, die Kreis- und Stadtsparkasse Erding-Dorfen unterstützte die Aktion mit demselben Betrag. Der Gesamterlös von 2900 € geht an den Förderverein der Mittelschule, der damit viele wichtige Projekte wie z. B. berufsvorbereitende Maßnahmen, Zuschüsse für Klassenfahrten oder den Kauf eines Kickers finanzieren kann. v. l. Christian Keck, Peter Libossek (Vorsitzender des Fördervereins), Schulleiterin Karin Rausch,...

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Unser neues Projekt „Alternatives Schulisches Angebot“ (AsA)

Gepostet am Nov 30, 2017 in Allgemein

Hier erfahren Sie, was es mit dem Projekt „AsA“ auf sich hat.

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