Gepostet vonPeter Libossek

Masken, Laptops und Chromebooks für die Mittelschule Altenerding

Gepostet am Jun 10, 2020 in Zeitungsartikel

Ein Zeichen gesellschaftlichen Zusammenhalts in Corona-Zeiten sind die Spenden, über die sich die Mittelschule Altenerding freut.  Dass sich auch in Krisenzeiten der gesellschaftliche Zusammenhalt bewährt, zeigt das Beispiel der Mittelschule Altenerding. In dreifacher Hinsicht wurde an die Schüler gedacht. Schülervater Christian Born, Inhaber eines Fachhandels für Isolierungen, hat spontan 144 der begehrten Schutzmasken aus dem Bestand seiner Firma in der Schule vorbeigebracht. So können nun alle Schüler sicher mit Schutzmasken ausgerüstet werden. „Die Masken sind für uns sehr wichtig, denn wir wollen unbedingt besonders im Hinblick auf unsere Abschlussschüler Infektionen verhindern, damit Schülergruppen nicht in Quarantäne müssen“, erklärt Rektorin Karin Rausch. Nachdem nicht abzusehen ist, wie lange Schüler weiter auch im Homeschooling betreut werden müssen, wird die Mittelschule nach den Pfingstferien die Möglichkeiten des Videounterrichts nützen, um die Schüler bestmöglich zu betreuen. Dazu brauchen die Jugendlichen die technisch passenden Endgeräte wie Computer, Tablets oder Notebooks. „Nicht alle können aber auf eine gute technische Ausstattung zurückgreifen“, weiß Rausch. Um jedem Schüler den Videounterricht zu ermöglichen, zeigte sich Anna-Maria Blau von der Initiative Zukunftsmacher auf Anfrage sofort bereit, zehn weitere Chromebooks – bereits vor vier Jahren hatte ihr Verein für die Deutschklasse Geräte gespendet – zur Verfügung zu stellen. In diesem Sinn handelte auch Simone Blumoser von der Firma EBV Elektronik, die mehrere gebrauchte Laptops spendete. Alle Geräte werden nun schnell an die Schüler verliehen, damit niemand den Anschluss im Unterricht verpasst. „Die Mittelschule Altenerding bedankt sich sehr herzlich bei allen drei Unterstützern, die gerade auch in Krisenzeiten gesellschaftliches Engagement und Herz bewiesen haben“, sagt Rausch. Chromebooks fürs Lernen daheim: Zehn Geräte überreichte Anna-Maria Blau (l.) jetzt an Karin Rausch.  Artikel von Gabi Zierz, Erdinger Anzeiger...

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Konrektor Kai Braun als Pfleger auf der Intensivstation

Gepostet am Apr 28, 2020 in Allgemein, Zeitungsartikel

Schule hat wegen Corona geschlossen: Konrektor geht als Pfleger auf die Intensivstation (von Hans Moritz) Erding – Corona, das ist eine Zeit mit vielen schrecklichen Nachrichten, mit Menschen auf der Intensivstation, mit weltweit unzähligen Toten binnen weniger Wochen. Es ist aber auch eine Zeit der schönen, ermutigenden Geschichten. Eine davon spielte am Klinikum Erding. In der Hauptrolle: Kai Braun. Was, bitte, bringt einen Lehrer, der seit eineinhalb Jahren Konrektor der Mittelschule Altenerding ist, dazu, sich in Zeiten strikten Besuchsverbots wochenlang in der Intensivstation des Klinikums aufzuhalten? Dort, wo erst recht niemand von außen hindarf. Ganz einfach: Braun ist nicht nur Lehrer, ist auch gelernter Intensivpfleger. Genau in dieser Rolle kehrte er jetzt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Diese wundersame Geschichte beginnt im Jahr 1996. Damals tritt Braun seine Stelle als Fachkrankenpfleger auf der Intensivstation des damaligen Kreiskrankenhauses Erding an. Schon zu dieser Zeit reicht sein Horizont über die Notaufnahme hinaus. Berufsbegleitend absolvierte Braun ein Lehramtsstudium. 2004 wechselt er vom Krankenhaus in den Schuldienst. Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 wird Braun zum Konrektor der Mittelschule Altenerding ernannt. Zum Referendariat ging der heute 49-Jährige an die Mittelschule Taufkirchen, wo er seit 2006 unterrichtete. Zudem ist er im Auftrag des Schulamts Datenschutzbeauftragter: Seit 2013 berät Braun 39 Schulen im Landkreis. „Ich helfe dabei, wie man sensible Daten von Schülern und Lehrern sichert“, hatte er bei seiner Amtseinführung erklärt. Doch dann kam im März 2020 Corona. Da war es dem Pädagogen und Pfleger wichtiger, Menschenleben und nicht Daten zu retten. Die Schulen wurden am 16. März geschlossen. Braun ließ sich vom Schuldienst vorübergehend freistellen und klopfte bei seinem alten Arbeitgeber an, dem Klinikum. Am 1. April trat er (wieder) seinen Dienst auf der Intensivstation an – als Freiwilliger. Trotz der langen Pause fand er schnell wieder in die Arbeit hinein – die Mitarbeiter der Intensivstation waren voll des Lobes über die hervorragende Fachlichkeit des ehemaligen Kollegen, berichtet Pflegedirektorin Gertrud Friess-Ott. Doch nun haucht der Staat auch den Schulen wieder Leben ein – und Braun kehrt zurück an die Lange Feldstraße. Zum Abschied schaute sogar Landrat Martin Bayerstorfer vorbei. Er bedankte sich herzlich für das Engagement, das stellvertretend für das so vieler Menschen stehe: „Es ist schon ein besonderes Zeichen, dass sich so viele gemeldet haben, um zu helfen und zu unterstützen – ob nun im Krankenhaus oder anderswo. An sie, aber auch an deren Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter in dieser Zeit freistellen für freiwillige Dienste: Vergelt’s Gott dafür.“  Ein kleines Präsent gab es vom stellvertretenden Klinikdirektor Martin Kornhaas sowie den Pflegedirektoren Gertrud Friess-Ott und Gudrun Leifried. Erdinger Anzeiger...

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Der Landrat ehrt unsere erfolgreichen Mannschaften

Gepostet am Feb 20, 2020 in Sportliche Ereignisse

Am 19.2.20 wurden unsere Leichtathletikmannschaften in der Stadthalle Erding im festlichen Rahmen durch Landrat Bayerstorfer geehrt. Mädchen III/2Jungen III/2Mädchen IV/2Jungen...

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Schülerfirma eröffnet „Star-Café“

Gepostet am Jan 31, 2020 in Allgemein

Am 29.2.2020 wurde unser neues Schülercafé mit einer kleinen Feier vorgestellt und eröffnet. Hier einige Impressionen: Durch die Aula der Mittelschule Altenerding zog ein Duft von frischen Waffeln und Popcorn. Der Geschäftsführer Martin Legan begrüßte die Gäste persönlich an der Eingangstür und führte sie in den ansprechend geschmückten Begegnungsraum. Der Anlass dafür war ein ganz besonderer: Nach viermonatiger intensiver Planung und Vorarbeit wurde das neue Schülercafé „Star-Café“ feierlich eröffnet. „Es war schon immer mein Wunsch, dass es an der Mittelschule Altenerding eine Schülerfirma gibt.“, betonte Schulleiterin Karin Rausch in ihrer Begrüßungsrede. „Als die Schulsozialpädagoginnen Lena Haltenberger und Kerstin Gräwert zu Beginn des Schuljahres mit dem Wunsch, eine Schülerfirma zu gründen, auf mich zukamen, war ich sofort begeistert dafür.“ Der Weg von der Idee bis zur Präsentation des fertigen Schülercafés war jedoch anstrengend und verlangte vom Team aus 13 Schülerinnen und Schülern vollen Einsatz. Martin Legan, vom Team als erster Geschäftsführer gewählt, erinnerte sich in seiner gekonnten Rede: „Hinter uns liegen vier Monate, in denen wir uns mit der Planung, der Raumgestaltung, dem Einkauf, dem Erstellen eines Business- und Finanzplans, der Marktanalyse, der Organisation, den Arbeitsverträgen, der Arbeitseinteilung, dem Sponsoring und dem Gestalten eines Logos und eines Namens beschäftigten. Endlich ist unser „Star-Café“ startklar.“ Rektorin Rausch und Martin bedankten sich bei allen, die beim Aufbau des Cafés geholfen und es finanziell unterstützt haben: bei der Stadt Erding, beim Elternbeirat, bei der AWO Erding und bei den Schülerinnen und Schülern, die bei einem Schulwettbewerb für Logo und Name sorgten. Ein Schülervater sorgte sogar zusammen mit Schülern für einen neuen Anstrich der Wände. Das „Star-Café“ soll vor allem für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen eine Anlaufstelle sein. Im Begegnungsraum können außerdem Schüler und Lehrer gemeinsam spielen und entspannen. Zunächst gibt es nur begrenzte Öffnungszeiten. „Unser Ziel ist es, das Schülercafé täglich zu öffnen. Auch wollen wir umweltfreundlich arbeiten.“, betonte Martin. Vom köstlichen Angebot der Schülerfirma konnten sich die Gäste selbst überzeugen und sie waren voll des Lobes. Besonders die köstliche Torte, von Justin Raikowski und seiner Mutter mit der Aufschrift „Star-Café“ verziert, war der „Renner“ der Eröffnungsfeier...

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Altenerdinger Schulchor bringt Weihnachtsstimmung in Seniorenheime

Gepostet am Dez 22, 2019 in Zeitungsartikel

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