Gepostet im März, 2017

Sportlerehrung 2016 durch den Landrat

Gepostet am Mrz 29, 2017 in Sportliche Ereignisse

Am 28. März wurden unsere erfolgreichen Leichtathletikmannschaften durch Landrat Martin Bayerstorfer geehrt.       ...

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Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau am 31. Januar 2017

Gepostet am Mrz 26, 2017 in Allgemein

Die 9. Klassen besuchten am 31. Januar 2017 die KZ-Gedenkstätte Dachau. Begleitet wurden sie von Frau Herold, Herrn Hutterer und Frau Mühlbauer. Gegen 11.30 Uhr stiegen wir in den Bus und erreichten nach etwa eineinhalb Stunden bei strömendem Regen den Parkplatz. Unser Rundgangsleiter empfing uns am Eingang des Museums und die Begehung der Gedenkstätte begann. Auf Grund seiner mitreißenden Art fiel es uns leicht, unserem Rundgangsleiter während der gesamten Begehung aufmerksam zuzuhören. Zu Beginn gelangten wir zum Tor mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ und wurden daran erinnert, dass hinter diesem Satz Menschenverachtung steckte: Die Häftlinge konnten im Konzentrationslager nicht ihre Freiheit, sondern nur ihren Tod finden. Wir erfuhren, dass es sich bei diesem Tor um eine Kopie des originalen Tores handelt. Das originale Tor wurde 2014 gestohlen und im Dezember 2016 in Norwegen gefunden. Mittlerweile befindet sich das Tor auf dem Rücktransport nach Deutschland und wird vermutlich nicht wieder als Tor eingesetzt, sondern als Ausstellungsstück im Museum aufgenommen. Vor der Gedenkstätte erhielten wir an den Schautafeln Informationen zur Geschichte des Konzentrationslagers und zum Aufbau des Geländes. Daraufhin führte uns der Weg zum Häftlingsbad. Neu angekommene Häftling wurden dort kahlgeschoren und unter die Duschen geschickt. Danach erhielten sie die gestreifte Häftlingskleidung. Nun gelangten wir zum Gefängnis und zum Bunker. Wir erfuhren, dass es drei Methoden gegeben hatte, Gefangene zu quälen und zu foltern: das Verprügeln auf dem Bock, das Baumhängen oder die Einzelhaft im Bunker. In die Bunkerhaft kamen für die Nationalsozialisten unbequeme Häftlinge. Sie wurden getrennt von ihren Mitgefangenen, erschwerten Haftbedingungen ausgesetzt, gefoltert oder ermordet. Während wir den Gang entlang den Zellen gingen, hatten wir ein mulmiges Gefühl. Wir erreichten das Krematorium und die Gaskammer. Diese Gebäude schockierten uns besonders, da sie sich bis heute in ihrem Originalzustand befinden. Es gab damals zudem einen Vergasungsraum, über dessen Eingang „Brausebad“ stand, aber er wurde nie in Betrieb genommen. Der Grund dafür ist bis heute nicht geklärt. Das Krematorium hingegen war ständig in Betrieb, da es auf Grund von Überanstrengung, Krankheiten und Ermordungen – vor allem durch Erschießungen – viele Tote gab. In den acht Öfen wurden etwa 30.000 Häftlinge verbrannt. Die Knochen und Aschereste wurden im Boden vergraben. Darauffolgend erreichten wir den Appellplatz des ehemaligen Konzentrationslagers. Stundenlang mussten die Häftlinge bei jedem Wetter still stehen. Der kalte anhaltende Schneeregen war für uns sehr unangenehm: Unsere Schuhe und unsere Kleidung war durchnässt und wir froren – und doch können wir uns nicht im Ansatz vorstellen, wie unerträglich es an solchen Tagen für die Häftlinge in der dünnen Häftlingskleidung gewesen sein muss. Auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers sind die originalen Baracken nicht mehr vorhanden. Wir sahen leere Flächen, auf denen die Umrisse der Gebäude eingelassen sind. Zwei Baracken wurden beruhend auf der Erinnerung ehemaliger Häftlinge gebaut. In einer der beiden Baracken erfuhren wir von unserem Rundgangsleiter von den unmenschlichen Bedingungen, unter denen die Häftlinge hausen mussten. Gegen Kriegsende mussten in den Baracken, die ursprünglich für 400 Häftlinge gebaut waren, bis zu 2.000 Häftlinge unterkommen. Sie lebten unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen. Regelmäßig brachen lebensbedrohliche Seuchen aus. Jeder Häftling verfügte über nur einen halben Quadratmeter Aufenthaltsraum. Auf Grund des Bettenmangels mussten die Gefangenen in Schichten schlafen und sich zu mehreren ein Bett teilen. Trotz der schweren Arbeit, die sie verrichten mussten, erhielten die Häftlinge täglich Nahrung mit maximal nur 500 Kilokalorien. Zum Vergleich: Ein Mensch benötigt unter „normalen“ Lebensbedingungen täglich etwa 2.000 Kilokalorien. Nach der Besichtigung des Geländes sahen wir im Museumskino einen Doku-Film mit Originalaufnahmen: Er handelte von der Befreiung des Konzentrationslagers durch US-Soldaten und es berichteten auch Zeitzeugen und ehemalige Häftlinge über ihre Zeit im KZ. Wir erkannten die Botschaft...

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Handballer erkämpfen sich Bronze im Bezirksfinale

Gepostet am Mrz 24, 2017 in Sportliche Ereignisse

 “Bronze gewonnen, Silber verschenkt!” Dieses Fazit zog Thomas Jetzinger, Betreuer der Handballer der Mittelschule Altenerding beim Bezirksfinale der Wettkampfklasse III/2. Das Auftaktspiel gegen die Christoph-Probst-Mittelschule Murnau war durch Hektik geprägt. Beide Mannschaften versuchten durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, wobei die Altenerdinger immer wieder beste Chancen leichtfertig vergaben. So hieß es zur Halbzeit nur 1 :1. Nach der Pause trafen die Murnauer besser und zogen auf 4 : 2 davon. Die Hausherren zeigten jedoch großen Kampfgeist und glichen noch einmal aus. Kurz vor dem Schlusspfiff war sogar noch der Sieg möglich, aber ein Tempogegenstoß wurde überhastet abgeschlossen. Im Gegenzug fiel der Siegtreffer für Murnau. Nach der unnötigen Niederlage von 4 : 5 musste Jetzinger seine Mannschaft wieder aufbauen, denn das “Lokalderby” gegen die Mittelschule Dorfen wollte man unbedingt gewinnen. Das Team von Franz Eckart lag zur Halbzeit bereits 1 : 6 zurück, weil die Altenerdinger dynamischer und treffsicherer auftraten. Nach dem Seitenwechsel gelang jeder Mannschaft nur noch ein Treffer. Im letzten Spiel gegen den überlegenen Turniersieger von der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, die mit einem bayerischen Auswahlspieler antrat, zeigten die Altenerdinger ein beherztes Spiel. Es gelang ihnen jedoch gegen den sehr guten Gäste-Torwart in der ersten Halbzeit kein Tor. Der Spielstand von 6 : 0 drückte die Unterlegenheit deutlich aus. Altötting schaltete einen Gang zurück und tauschte den Torwart. Die Schützlinge von Jetzinger kämpften tapfer weiter und wurden belohnt: Mit 4 : 3 ging die zweite Halbzeit an sie. Während die Altenerdinger mit Bronze dekoriert wurden, blieb den Dorfener Mittelschülern  nach drei Niederlagen nur der 4. Platz. Susie Falkenstein, Organisatorin des Bezirksfinales, überreichte ihnen als Trostpflaster Süßigkeiten. Die Tore der Mittelschule Altenerding warfen Sandro Simeth (7), Phillip Srikanthan (4), Lucas Lindner (3) und Kevin Pham (1). hinten v. l.: Yusuf Türkin, Sefa Güzel, Sandro Simeth, Phillip Srikanthan, Lucas Lindner, Betreuer Thomas Jetzinger Mitte v. l.: Kevin Pham, Mete Gül, Denniz Keskin, Julian Stein        vorne: Noh...

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Schüler-Lehrer-Basketballduell am Unsinnigen Donnerstag

Gepostet am Mrz 2, 2017 in Allgemein

Der Kapitän der Schulbasketballmannschaft Yessine Nafouti hatte die Idee die Lehrer zu einem Spiel herauszufordern. Die Lehrer gingen mit gemischten Gefühlen auf das Angebot ein. Am Unsinnigen Donnerstag kam es in den letzten beiden Schulstunden zum Duell. Die ganze Schule war zum Zuschauen in die Semptsporthalle eingeladen. Die DJane Frau Herold empfing die Zuschauer mit Partymusik. Die Schüler traten mit Kriegsbemalung an, die Lehrer waren maskiert. Als Schiedsrichter fungierte unser ehemaliger Sportlehrer Herr Schneider. In den Mannschaften spielte jeweils eine Dame mit: Frau Wachtveitl und Merwarid. Am Anfang konnten die Lehrer mit 3:0 in Führung gehen, dann spielten die Schüler aber ihre Trümpfe aus und kamen zu Korberfolgen und zogen an den Lehrern vorbei. Vor allem der Schüler Philipp Srikanthan landet treffsicher mehrere erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe. Damit gewannen die Schüler am Ende 18:7. Die Zuschauer fanden das Spiel unterhaltsam und hatten ihren Spaß –die Spieler auch, wie man an den Bildern...

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