Gepostet im Dezember, 2015

Chor auf Weihnachtstournee

Gepostet am Dez 8, 2015 in Allgemein

“Alle Jahre wieder” in der Adventszeit tritt der Schülerchor in Erdinger Seniorenheimen und im Kreiskrankenhaus auf. Auch heuer brachten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Armin Breisl ihre Zuhörer mit bekannten und eher selten gesungenen Weihnachtsliedern in beschwingte und besinnliche Weihnachtsstimmung. Die Senioren sangen oder klatschten gerne mit und dankten den Mittelschülern für ihr soziales Engagement mit großem Beifall und mit mancher Träne in den Augen. Höhepunkte für den Schulchor und die zahlreichen Instrumentalisten waren die Auftritte beim Erdinger Weihnachtsmarkt im voll besetzten Frauenkircherl und der restlos „gefüllten“ Schulaula. Er wurde dabei vom Lehrerchor stimmgewaltig unterstützt. Auftritt beim Altenerdinger Adventsmarkt Auftritt in Fischers Seniorenzentrum Auftritt im...

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Bärenspuren und Eskimo-Olympiade

Gepostet am Dez 3, 2015 in Allgemein

Gespannte Stille in der Aula der Mittelschule Altenerding. Auf der Leinwand das Bild eines gewaltigen Fußabdrucks eines Bären. Axel Burgheim, der seit mehr als 30 Jahren in seiner Wahlheimat Alaska lebt und dort mit seiner Frau Vamori aus dem Stamm der Yupik verheiratet ist, ging zunächst jedoch nicht auf das Dia ein, sondern brachte die Schüler mit negativen Informationen und Schilderungen zum Nachdenken. Alaska, ein Bundestaat der USA, fünfmal größer als die Bundesrepublik Deutschland, aber mit „nur“ 800 000 Einwohnern leidet sehr stark unter dem Klimawandel. Er bedroht nicht nur den Lebensraum der Menschen und lässt sie zu Tausenden zu Klimaflüchtlingen werden, sondern auch Tiere und Pflanzen leiden unter der Umweltzerstörung. So ertrinken z.B. immer mehr Eisbären auf ihrer Suche nach Nahrung, weil wegen steigender Temperaturen das Packeis schmilzt und sie immer weiter aufs Meer hinaus schwimmen müssen. Er prangerte auch den respektlosen und rassistischen Umgang mit den Eingeborenen und die Gewalt gegenüber Frauen und Kindern an. Scharf verurteilte er die in Alaska erlaubte Jagd auf Bären, insbesondere die blutige, legale und auch illegale Trophäenjagd als lustvolle Freizeitbeschäftigung. Seine Aussagen belegte er mit schockierenden Bildern. Burgheim plädierte für einen respektvollen Umgang mit den Bären, die leider in Filmen fälschlicherweise oft als gefährlich und aggressiv dargestellt würden. Er berichtete über seine anfängliche große Angst gegenüber Bären und begegnete ihnen deshalb stets bewaffnet. Später änderte er seine Einstellung und schilderte humorvoll seine Begegnungen mit Bären. Mit eindrucksvollen Dias stellte er die verschiedenen Bärenarten Alaskas, das auch “bear country“ genannt wird, vor. Die Tierwelt Alaskas besteht jedoch nicht nur aus Bären, sondern ist sehr vielfältig. Er zeigte faszinierende Bilder von Elchen, Bibern, Habentauchern, Karibus, einem Weißkopfadler und Lachsen. Das Fischen ist die wichtigste Freizeitbeschäftigung. Es gibt Zeiten, in denen in den Geschäften die Schilder „Closed, gone fishing“ hängen und sich die Menschen wie auch die Tiere am Fluss versammeln, um Lachse zu fangen. Burgheim forderte die Jugendlichen auf, den direkten Kontakt mit der Natur zu suchen. Gerade in Bayern gebe es noch viele Möglichkeiten eigene Erfahrungen in der Natur zu machen. Am Ende seines Diavortrags mussten auch die Schüler richtig aktiv werden. Er berichtete über die jährliche „Eskimo-Olympiade“ und führte zusammen mit Schülern zwei Disziplinen vor. „Four man carry“: Buchheim begnügte sich mit zwei kleinen Schülern, die er mit den Armen und auf den Oberschenkeln trug. „One-foot high kick“: Ein Schüler hielt auf einem Stuhl stehend einen Schuh hoch. Burgheim setzte zum Sprung an und trat mit einem Fuß gegen den Schuh. Der lang anhaltende Beifall zeigte, dass Burgheim mit seinen beeindruckenden Bildern, seiner packenden Erzählweise und seinem Anschauungsmaterial – eine Adlerfeder und eine echten Bärenkralle – sein Publikum begeistern und ihnen Alaska näherbringen...

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