Gepostet im November, 2014

Die vertiefte Berufsorientierung

Gepostet am Nov 23, 2014 in Allgemein

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: “Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf.” Um die vertiefte Berufsorientierung (vBO)  an der Mittelschule Altenerding durchführen zu können, braucht man auch eine Vielzahl von Personen. Die Maßnahme wird von drei Partnern zu gleichen Teilen finanziert. Rektorin Karin Rausch bedankte sich zunächst bei den Sponsoren: beim Rotary Club Erding, vertreten durch Herrn Klaus Zäpfel, beim Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Erding Herrn Christian Berther und beim Vorsitzenden des Fördervereins Wolfgang Kiesewetter, der auch den Elternbeirat vertrat.Die weiteren zwei Drittel der Finanzierung kommen von der Agentur für Arbeit und von der Regierung von Oberbayern. Rausch betonte die Notwendigkeit der vBO, indem sie auf den hohen Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund und auf die oft zu geringe Unterstützung durch das Elternhaus beim Berufswahlprozess hinwies. Seit etlichen Jahren ist die Brücke Erding Maßnahmeträger. Kerstin Gräwert betreut im laufenden Schuljahr eine Gruppe der 8. und eine Gruppe der 9. Klassen, jeweils mit 12 Schülern. “Die Auswahl der Schüler treffe ich gemeinsam mit den Lehrkräften. Die Motivation ist bis auf wenige Ausnahmen sehr hoch.”, berichtete Gräwert. Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Betrieben, Berufsberatung, Lehrern, Eltern und Schülern. Während in der Gruppe der Achtklassler die Gruppenarbeit im Vordergrund steht, liegt der Schwerpunkt bei den Neuntklasslern in der individuellen Betreuung. Darüber berichteten vier Schüler, die bereits im zweiten Jahr die vBO besuchen, von ihren positiven Erfahrungen. Gräwert hilft ihnen z. B. beim Bewerbungsschreiben, bei Kontakten zu Betrieben oder bei der Vorbereitung eines Bewerbungsgespräches. Selbstbewusst stellten sich die Schüler den Fragen der Gäste.  Harald Brandmaier von der Agentur für Arbeit machte den Schülern klar, dass eine Bewerbung trotz vBO scheitern kann und dass sie sich immer Alternativberufe überlegen sollten. Eine Rückmeldung, ob die vBO dazu geführt habe, dass weniger Schüler die Ausbildung abgebrochen haben, wäre für Schulamtsleiter Hans-Rudolf Suhre wichtig. Die Nachhaltigkeit der vBO ist auch für den Rotarier Zäpfel bedeutungsvoll. Berther wies darauf hin, dass die Schüler bei ihrer Berufswahl das Handwerk nicht vergessen sollten, da es viele attraktive Ausbildungsberufe böte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das “Erfolgsmodell” vBO auch in den kommenden Schuljahren an der Mittelschule Altenerding weitergeführt werden sollte.   (v. l.) Peter Libossek (Mitinitiator), Christian Berther (Raifa Erding), Karin Rausch (Rektorin), Wolfgang Kiesewetter (Förderverein, Elternbeirat), Philomena Zirnbauer, Edon Rudi,  Kerstin Gräwert (Brücke Erding), Abdulgani Sulejmanovic, Semih Can, Klaus Zäpfel (Rotary), Renate Holzinger (Konrektorin), Hans-Rudolf Suhre (Schulamt), Harald Brandmaier (Agentur für Arbeit)...

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Tage der Orientierung 8te Klassen

Gepostet am Nov 3, 2014 in Allgemein

Vom 20. bis zum 24. Oktober 2014 fanden für unsere 8. Klassen die „Tage der Orientierung“ in Wittibsmülhe statt. Fr. Schirnjack vom schulpastoralen Zentrum in Erding leitete zusammen mit Fr. Stockheim diese 3tägige Veranstaltung für die Schüler. Der Sinn dieser Tage liegt darin, Jugendliche in einer persönlichen Umbruchphase anzutreffen, ihnen Zeit und Raum für ihre Fragestellungen zu geben und das Zusammenleben in der Klassengemeinschaft zu stärken. Vor allem durch Kooperationsspiele, in denen Schüler alle zusammenarbeiten müssen, wird die Gemeinschaft der Klasse gestärkt und die Sozial-kompetenz gefödert. Begleitet wurden die Tage der Orienterung von morgentlichen und abendlichen Impulsen, welche die Schüler zum Nachdenken anregen sollten, von einer Wanderung, einer Meditationen, von unterschiedlichsten Methoden, wie dem Erstellen eines eigenen Lebensbaums und unzähligen Spielen, wie zum Beispiel mit dem Spiel Zip-Zap, dem Molekülfangen, dem gordischen Knoten, dem Eisschollenspiel, dem Deckendreher, dem Eier-Abwurf-Spiel oder der Reise nach Jerusalem. Am Ende erstellten die Schüler eine Abschiedserinnerungskarte, auf der jeder Schüler seinen Mitschülern einen Wunsch mitgeben sollte. Für das leibliche Wohl sorgte sich Familie Plischke, die unsere Klassen im Felshaus in Wittisbmühle herzlich...

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